Beete einfassen – das muss man zu Rasenkanten wissen

Mit einem Rasen ist es wie mit kleinen Kindern, beide benötigen Grenzen. Es sieht wahrlich nicht hübsch aus, wenn der Rasen im Laufe der Zeit in das Beet hineinwuchert. Damit dies nicht geschieht, gibt es eine Vielzahl an schönen Beeteinfassungen. So bleibt alles im Garten an Ort und Stelle.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Die klassische Raseneinfassung ist das „Englische Modell“.
  • Den Rasenkantenstecher vor der Arbeit für die englische Rasenkante nicht vergessen!
  • Pflastersteine als Begrenzung zwischen Rasen und Beet.
  • Die Rasenkante aus Metall als Alternative.
  • Eine Rasenabgrenzung durch eine Plastikvorrichtung einbringen.

Der stilvolle Garten fängt bei der Rasenkante an

Auf jeden Fall benötigt die Rasenkante eine kontinuierliche Pflege. Ansonsten wird der Rasen schnell das naheliegende Beet erobern wollen. Vor allem in der warmen Jahreszeit, wenn beim Wachsen des Grases förmlich zugeschaut werden kann, dann sollte die Grenze vorab klar definiert werden.
Welche Art von Rasenkante gewählt wird, entscheidet zum einen das vorgesehene Budget, der persönlich gewünschte Stil und die Beetgröße an sich. Für jedes Beet und für jeden Geschmack findet sich die passende Rasenkante. Für die englische Rasenkante benötigt es einen Rasenkantenstecher, ansonsten wäre das Vorhaben mühsam und nicht sauber genug zu bewältigen.
Der Rasenkantenstecher verfügt über ein gerades und geschwungenes Blatt mit einer abgerundeten Schneide. Die Schneide sollte eine gewisse Schärfe besitzen. Ansonsten wäre persönlich ein zu großer Kraftaufwand nötig. Es empfiehlt sich, geeignete Handschuhe für den Garten zum eigenen Schutz zu tragen. Der Rasenkantenstecher ist klein und besitzt einen kurzen, doch stabilen sowie breiten Griff. Alternativ würde sich ein Spaten anbieten, jedoch wäre die Arbeit mühsamer auszurichten und lediglich für sehr kleine Flächen eine Alternative.

Der natürliche Übergang vom Beet zum Rasen

Wer gerne auf Natürlichkeit setzt, wird die Vorzüge der Englischen Rasenkante zu schätzen wissen. Der Rasen wird durch das regelmäßige Einstechen vom Beet getrennt. Somit bedarf es keinerlei Hilfsmittel, außer einer regelmäßigen Arbeit, welche sich vor allem für kleinere Beete eignet. So entsteht ein nahtloser Übergang zwischen dem Rasen und dem Beet.
Die Englische Rasenkante ist hierzulande sehr beliebt. Eine 4- bis 6-wöchige Wiederholung sollte eingeplant werden.

Die Rasenkante mit Pflastersteinen

Schön anzusehen und pflegeleicht ist die Rasenkante durch Pflastersteine. Im Fachhandel gibt es spezielle Rasenkantensteine in der passenden Größe. Sie bestehen aus Beton und werden im Fachjargon Mähkanten genannt. Sie besitzen einseitig eine halbrunde Ausbuchtung. Auf der anderen Seite befindet sich das passende Gegenstück. Es entsteht eine scharnierartige Verbindung. Beton ist nicht jedermanns Sache.
Alternativ können Steine aus Backsteinen oder Klinker verlegt werden. Diese sollten jedoch zweireihig mit Versatz verlegt werden. Ansonsten kann es passieren, dass das Gras sich nicht vollständig zurückdrängen lässt.

Die Rasenkanten aus Gummi oder Kunststoff

Diese Art von Rasenkanten werden gerne aus recyceltem Material hergestellt. Sie sind beständig und werden im Handel meist als Meterware angeboten. Es gibt die Kunststoff- oder Gummirasenkante zwischen 13 und 20 Zentimeter Durchmesser. Das Material ist robust und besitzt eine längere Lebensdauer.

Die Metallrasenkante als weitere Alternative

Im Trend sind seit etlichen Jahren die Rasenkanten aus Metall. Sie sind dünn und werden aus Aluminium, verzinktem Stahl oder Edelstahl im Fachhandel angeboten. Das biegsame Material eignet sich für geschwungene Verläufe. In der Breite werden die Metallrasenkanten zwischen 10 bis zu 30 Zentimetern angeboten.

Die Tiefe der Beeteinfassung ist entscheidend

Je tiefer die Beeteinfassung in das Erdreich hineingeht, umso besser ist es. Falls es möglich ist, sollten etwa 20 Zentimeter eingeplant werden. So wird den meisten Graswuchervorgängen der Weg versperrt und dies trifft besonders die Wurzeln. Zu Bedenken ist, dass das Rasenmähen durchaus mühsamer wird. Falls der Rasenmäher eine Kämmkante besitzt, dann kann eine Korrektur stattfinden.

Fazit

Eine wirkliche Empfehlung kann es nicht geben. Die gewählte Rasenkante ist letztlich eine Frage des Geschmacks und des gewünschten Budgets. Letztlich alle das gleiche Ziel, den Wucherungen ihre Grenzen zu setzen.